Mobilisation
Aktivierende Bewegungshilfe wie Aufstehen, Gehtraining oder Transfer vom Bett in den Rollstuhl.
Aktivierende Bewegungshilfe wie Aufstehen, Gehtraining oder Transfer vom Bett in den Rollstuhl.
Sie erhalten eine persönliche Beratung zur 24h-Betreuung – individuell & unverbindlich.
Mobilisation bezeichnet alle pflegerischen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Beweglichkeit von Pflegebedürftigen zu erhalten oder zu verbessern. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der aktivierenden Pflege und unterstützt den Erhalt der Selbstständigkeit.
Ziele der Mobilisation:
Typische Maßnahmen:
Regelmäßige Mobilisation verbessert die Lebensqualität, beugt Folgeerkrankungen vor und entlastet pflegende Angehörige sowie Fachkräfte.
Mobilisation umfasst alle pflegerischen Maßnahmen, die die Bewegung pflegebedürftiger Menschen fördern. Ziel ist es, die vorhandenen körperlichen Fähigkeiten zu erhalten, Komplikationen wie Thrombosen oder Kontrakturen zu vermeiden und die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren.
Auch kleinste Bewegungsimpulse – wie das eigenständige Drehen im Bett oder das Sitzen am Tisch – tragen erheblich zur körperlichen und seelischen Stabilität bei.
„Jede Bewegung ist ein Schritt zurück in die Selbstständigkeit – Mobilisation ist aktive Gesundheitsförderung im Pflegealltag.“
Das hängt vom Zustand der Person ab. Grundsätzlich gilt: Tägliche Bewegungseinheiten sind wichtig. Schon drei bis vier kurze Einheiten pro Tag machen einen großen Unterschied.
Mobilisation bezieht sich auf die körperliche Bewegung, Aktivierung umfasst darüber hinaus auch geistige und soziale Anregung. Beide ergänzen sich ideal.
Ja – nach Anleitung durch Pflege- oder Therapiefachkräfte können viele Maßnahmen sicher zu Hause umgesetzt werden. Schulungen oder Beratungseinsätze helfen dabei.
Gängige Hilfsmittel sind Rollatoren, Rutschbretter, Haltegriffe, Aufstehhilfen und Patientenlifter. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten bei ärztlicher Verordnung.
Zwang ist keine Lösung. Versuchen Sie, Motivation über Tagesstruktur, gewohnte Rituale oder gemeinsame Aktivitäten aufzubauen. Auch ein vertrautes Umfeld hilft, Bewegungsängste zu verringern.
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