Mobilisation

Aktivierende Bewegungshilfe wie Aufstehen, Gehtraining oder Transfer vom Bett in den Rollstuhl.

Weißes Häkchen-Symbol – Senihelp24
Mit Pflege gut vermeidbar
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Beugt Komplikationen vor
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Stärkt Selbstständigkeit
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Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Mobilisation in der Pflege?

Mobilisation umfasst alle pflegerischen Maßnahmen, die die Bewegung pflegebedürftiger Menschen fördern. Ziel ist es, die vorhandenen körperlichen Fähigkeiten zu erhalten, Komplikationen wie Thrombosen oder Kontrakturen zu vermeiden und die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren.

Auch kleinste Bewegungsimpulse – wie das eigenständige Drehen im Bett oder das Sitzen am Tisch – tragen erheblich zur körperlichen und seelischen Stabilität bei.

Formen der Mobilisation

  • Aktive Mobilisation: Der Pflegebedürftige bewegt sich selbstständig oder mit Anleitung
  • Assistive Mobilisation: Bewegung erfolgt mit Unterstützung durch Hilfsmittel oder Pflegekraft
  • Passive Mobilisation: Pflegekraft bewegt den Körper ohne Eigenbeteiligung der betroffenen Person
  • Frühmobilisation: Frühzeitige Bewegung nach Krankheit oder Operation zur schnellen Wiederherstellung
„Jede Bewegung ist ein Schritt zurück in die Selbstständigkeit – Mobilisation ist aktive Gesundheitsförderung im Pflegealltag.“

Ziele der Mobilisation

  • Erhalt und Förderung der Beweglichkeit
  • Vermeidung von Muskelabbau, Thrombose und Lungenentzündung
  • Unterstützung des Kreislaufs und der Darmtätigkeit
  • Verbesserung der Atmung und Sauerstoffversorgung
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und des Körpergefühls

Typische Maßnahmen im Pflegealltag

  • Hilfe beim Aufstehen aus dem Bett
  • Unterstützung beim Umsetzen in den Rollstuhl
  • Begleitung beim Gehen mit Gehstock, Rollator oder Armführung
  • Mobilisation der Arme und Beine durch gezielte Bewegungsübungen
  • Nutzung von Transferhilfen wie Rutschbrett, Aufrichthilfe oder Hebelift

Tipps für Angehörige

  • Bewegungen erklären und gemeinsam durchführen – das stärkt das Vertrauen
  • Tagesabläufe strukturieren, um Bewegungseinheiten bewusst einzuplanen
  • Kleine Erfolge loben – sie motivieren zum Weitermachen
  • Bei Unsicherheit gezielt eine Pflegekraft oder Physiotherapeutin hinzuziehen
  • Mobilisation nicht nur körperlich, sondern auch emotional begleiten

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte mobilisiert werden?

Das hängt vom Zustand der Person ab. Grundsätzlich gilt: Tägliche Bewegungseinheiten sind wichtig. Schon drei bis vier kurze Einheiten pro Tag machen einen großen Unterschied.

Was ist der Unterschied zwischen Mobilisation und Aktivierung?

Mobilisation bezieht sich auf die körperliche Bewegung, Aktivierung umfasst darüber hinaus auch geistige und soziale Anregung. Beide ergänzen sich ideal.

Können Angehörige Mobilisation selbst durchführen?

Ja – nach Anleitung durch Pflege- oder Therapiefachkräfte können viele Maßnahmen sicher zu Hause umgesetzt werden. Schulungen oder Beratungseinsätze helfen dabei.

Welche Hilfsmittel unterstützen die Mobilisation?

Gängige Hilfsmittel sind Rollatoren, Rutschbretter, Haltegriffe, Aufstehhilfen und Patientenlifter. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten bei ärztlicher Verordnung.

Was tun, wenn der Pflegebedürftige nicht mitmachen will?

Zwang ist keine Lösung. Versuchen Sie, Motivation über Tagesstruktur, gewohnte Rituale oder gemeinsame Aktivitäten aufzubauen. Auch ein vertrautes Umfeld hilft, Bewegungsängste zu verringern.

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